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„Online first“: Unter diesem Motto hatten Verlage beschlossen, Texte zuerst auf ihren Web-Angeboten zu veröffentlichen. Heute suchen Nutzer Informationen aber auch in zahlreichen neuen Anwendungen wie Kurznachrichtendiensten, sozialen Netzwerken oder Apps. Gleichzeitig verwenden sie dazu verschiedene Geräte, zum Beispiel eBook, Tablet-PC oder Smartphone. Und es recherchieren heute nicht nur Fachleute nach technischen oder wissenschaftlichen Artikeln, sondern auch Laien mit unterschiedlichem Vorwissen.

Entsprechend sind umfassende Suchtechnologien mit semantischer Interoperabilität nötig. Denn die Schlagworte „Bruttosozialprodukt“ und „BSP“ sind ebenso in einer Ergebnisliste anzuzeigen wie „Grüne Technologien“ und „Cleantech“. Dabei ist automatisch nach verwendetem Gerätetyp zu unterscheiden, da sich ein digitales Buch nur schwer auf dem Smartphone lesen lässt.

Mehrwert für den Kunden

Durch die höhere Trefferquote einer umfassenden Suchtechnologie profitieren Verlage neben einem besseren Kundenservice auch von Folgegeschäften durch passende Angebote für weitere Artikel. So kann einem Nutzer, der auf einen Online-Artikel zu „Yoga“ klickt, ein entsprechendes eBook oder eine Sonderausgabe zum Thema in Printform angeboten werden. Zudem lassen sich beliebte Fundstellen in der Ergebnisliste priorisieren, herausstellen sowie häufige Suchbegriffe in einer Sofort-Vorauswahl darstellen.