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eHealth für Professionals
Trotz zunehmender Vernetzung bleiben der Austausch und die gemeinsame Nutzung von Informationen im Gesundheitswesen problematisch. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Branchen sind klinische Daten nicht einheitlich strukturiert, liegen in verschiedenen Formaten vor und enthalten keine automatische Verschlagwortung. So müssen erhaltene Befunde oder Arztbriefe oft erneut manuell in das Krankenhausinformationssystem (KIS) eingegeben werden.
Eine automatische Auswertung klinischer Daten leistet hier wertvolle Dienste. Sie bietet nicht nur eine höhere Effizienz beim Datenaustausch, sondern auch eine höhere Patientensicherheit. Denn es stehen alle Notfalldaten wie Blutgruppe, frühere Krankheiten oder Allergien sofort zur Verfügung. Dabei werden medizinische Klassifikationen wie ICD10, OPS, SNOMED, Radlex, LOINC oder MeSH zur Standardisierung klinischer Daten berücksichtigt.
Zweitverwertung von Daten schont Budgets
Verbesserter Datenaustausch optimiert auch die Sekundärnutzung der Informationen. So lassen sich über automatische institutions- und sprachübergreifende Auswertungen schneller Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten von Medikamenten sowie typische Krankheitsverläufe erkennen. Die Vermeidung aufwändiger klinischer Studien spart nicht nur Geld, sondern reduziert vor allem mögliche Gesundheitsgefahren für Patienten.


