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Bibliotheken

Wer heute Informationen finden will, ruft zuerst den Internet-Browser auf.  Wären bereits überall sprachübergreifende Suchmaschinen mit semantischer Interoperabilität im Einsatz, würden wenige Klicks genügen, um eine hohe Qualität an Suchergebnissen zu erhalten. Insbesondere Bibliotheken sind hier gefragt, bei ihren Online-Angeboten deutlichen Mehrwert gegenüber Google, Bing & Co. zu erzeugen. Denn damit machen sich Bibliotheken attraktiv für Nutzer und erreichen höhere Besucherzahlen beziehungsweise eine höhere Verweildauer auf ihrem Internetangebot. Beispiele sind übersichtliche Aufbereitung, automatische Klassifikation sowie einfache, kostengünstige Verfügbarmachung von Volltexten. Der Nutzer profitiert von einer tiefergehenden, schnelleren Suche mit relevanteren Ergebnislisten.

Ein weiterer Trend ist, dass immer mehr neue Fachartikel pro Monat sowie Beiträge von Laien zu berücksichtigen sind, da das Internet die Veröffentlichung von Informationen wesentlich erleichtert. Die große Herausforderung besteht darin, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und interessante Texte schnell zur Verfügung zu stellen.

Interoperable Datenbanken

Eine automatische Verschlagwortung, beispielsweise auf Basis der Schlagwortnormdatei (SWD), sowie die Kompatibilität zu Bibliotheksformaten wie MARC21, MAB oder MABXML, ist für eine interoperable, durchsuchbare Literaturdatenbank unerlässlich. Diese Anforderungen sind bereits in der Averbis Search Platform integriert.

Die großen Bibliotheksplattformen der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) MEDPILOT.de und GREENPILOT.de nutzen die Averbis Suchtechnologien. Und die Deutsche Nationalbibliothek setzt bei der automatischen Klassifizierung und Beschlagwortung ihrer Datenbestände auf die Averbis Extraction Platform.